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SALLMANNSHÄUSER RENNSTEIG NACH ERNEUERUNG EINGEWEIHT

Der Spätsommer hat sich noch einmal von seiner besten Seite gezeigt, als am Samstag, 22.9.18, der Sallmannshäuser Rennsteig mit einer Eröffnungswanderung eingeweiht wurde. Schon am Morgen, beim Eintreffen der Wanderer im Schlosshof von Marksuhl kündigte sich ein sonniger Tag an. Sylvia Hartung, Bürgermeisterin der Gemeinde Gerstungen, in deren Gemarkung ein Großteil des Sallmannshäuser Rennsteigs verläuft, gab in ihrer Eröffnungsrede Einblicke in seine historische Entstehung als Wirtschaftsweg und die wechselvolle Geschichte, die ihn bis in die Gegenwart prägt. Seine Erhaltung und Kennzeichnung als Wanderweg verdankt er nicht zuletzt den Marksuhler Wanderfreunden. Nach Aufhebung der innerdeutschen Grenze, die seinen Aus-gangspunkt in Sallmannshausen zum Sperrgebiet machte, nahmen sie eine erste Beschilderung in Eigenleistung vor. Als ihr Vertreter und Ehrengast der Wanderung begleitete Heinz Pöppel seine feierliche Wiedereröffnung. 


Die Erneuerung der Beschilderung war bereits im vergangenen Jahr durch die RAG LEADER Wartburgregion angeregt worden. Ihr Mitarbeiter, Klaus Lüneburger, hatte den Anrainergemeinden eine detaillierte Bestandsaufnahme des insgesamt ca. 30km langen Höhenweges vorgelegt. Schnell war man sich einig, aus der notwendigen Erneuerung der schon etwas in die Jahre gekommenen Infrastruktur ein Projekt der kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) der Region zu machen. Die KAG Werra-Wartburgregion finanzierte die Beschilderung mit rund Zwanzigtausend Euro aus ihrem Haushalt und organisierte die über die Region hinaus bekannt gewordene Eröffnungswanderung. Über 50 Wanderer unter anderem aus Erfurt und dem Eichsfeld folgten der Einladung und bewanderten den Sallmannshäuser Rennsteig auf einer Länge von ca. 15 km zwischen Marksuhl und seinem Ausgangspunkt in Sallmannshausen. 


Ausgestattet mit Lunchpaketen der Gemeinde Gerstungen wurden die Wanderfreunde mit einem eigens eingesetzten Wanderbus zum Einstieg in den Sallmannshäuser Rennsteig am Herrschaftsweg zwischen Marksuhl und Förtha gefahren. Wer alternativ nur eine kürzere Strecke wandern wollte, konnte sich zuerst durch die Schlösser Marksuhl und Gerstungen führen lassen und in letzterem mit der Ausstellung des Werratalmuseums die kulturellen Schätze der Region kennenlernen. Nach Bewirtung mit Kaffee und Kuchen im Schloss Gerstungen wurden die Teilnehmer der Aternativtour mit dem Wanderbus zum Lutzberg gefahren.  Dort hatten sich die in Marksuhl gestarteten Wanderer bei einer Rast und Verpflegung mit Produkten aus der Region bereits gestärkt. Gemeinsam nahmen die Wanderer dann das letzte Wegstück vom Lutzberg zum Zielort Sallmannshausen unter die Füße, wo ein geselliger Abschluss bei Bratwurst und Bier umrahmt von der eindrucksvollen Kulisse der Werraaue und dem historischen Ortskern alle für die Anstrengungen des Tages auf einer durchaus anspruchsvollen Tour belohnte. Die Idee, diese Tour im nächsten Jahr zu wiederholen, entstand spontan unter den Wanderfreunden, die mit ihren Erlebnisberichten auch gern für den Sallmannshäuser Rennsteig werben wollen. Sehr zu dieser Begeisterung beigetragen hat die gelungene Organisation des kulturellen und logistischen Rahmens durch die KAG Werra-Wartburgregion und die Eisenacher Wanderwochen und natürlich die Gemeinde Gerstungen, die für die Gestaltung der Wanderrasten viel ehrenamtliches Engagement mobilisiert hat. Weitere Bilder hier!

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