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Halbe Million Euro Fördermittel fließen in die Werra-Wartburgregion

Die Erneuerung der Infrastrukturen für Wasserwanderer und Flößer an der Werra kann beginnen.

In Gerstungen wurden gestern die lang erwarteten Fördermittel für den Ausbau der Infrastrukturen an der Werra übergeben. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee ist persönlich nach Gerstungen gekommen, um Sylvia Hartung, Bürgermeisterin der federführenden Gemeinde des regionalen Großprojekts, die Bewilligung über rund 580.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur zu übergeben. Einschließlich der Eigenmittel der beteiligten Gemeinden stehen den geplanten Infrastrukturmaßnahmen somit rund 820.000 Euro Investitionssumme zur Verfügung. Das Geld soll in die Erneuerung und den Neubau von Kanuanlegestellen und Rastplätzen und in den Bau einer Rampe und Zuwegung für die Flößer an der Werra fließen. Auch die Errichtung von Sanitäranlagen, deren Fehlen in der Vergangenheit mancherorts zu Konflikten geführt hat, ist Teil des Projekts. An insgesamt 16 Standorten an der Werra zwischen Barchfeld und Lauchröden sollen Baumaßnahmen umgesetzt werden. Dazu kommt der Aufbau eines durchgängigen Leit- und Informationssystems, das Freizeitpaddler wie Touristen über Anlegestellen, touristische und gastronomische Angebote der angrenzenden Orte aber auch Gefahrenstellen informiert. Mit der Umsetzung dieses Projekts macht die Werra-Wartburgregion einen Aufschlag für die notwendige Erneuerung der Infrastrukturen am gesamten befahrbaren Verlauf der Werra zwischen Meiningen und Hann. Münden. Denn dem Wasserwanderer, so die einhellige Meinung der anwesenden Gäste, ist es egal, ob die Werra gerade Landkreis oder Bundesland wechselt. Er erwartet durchgängig Infrastrukturen und Wegweisung in hoher Qualität.

Diesen Anspruch unterstreicht Minister Tiefensee auch in seinem Grußwort. Wasserwanderer erwarten heute neben Ausstiegsstellen und Rastplätzen auch attraktive Gemeinden mit tollen Angeboten und gepflegten Übernachtungsmöglichkeiten. Gemeinsam Projekte mit überregionalem Anspruch zu entwickeln sei der richtige Weg, so der Minister. Das Land Thüringen setzt bei der Förderung daher auf regionale Netzwerke wie die KAG Werra-Wartburgregion.

Fördermittelübergabe am Werraufer in Gerstungen

Abgeschlossene Projekte

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