Wettbewerb Klimaschutz durch Radfahren

Aktueller Stand

Das Projekt "Mehr Alltagsradverkehr für die Werra-Wartburgregion" wurde im Herbst 2019 bewilligt und hat ein Gesamtvolumen von rund 2 Mio Euro. Es wird zu 70 % aus dem Programm "Klimaschutz durch Radverkehr" des Bundesumweltministeriums gefördert. Darüber hinaus beteiligen sich der Wartburgkreis und das Verkehrsunternehmen Wartburgmobil als Drittmittelgeber und Akteure im Projekt.

Bis 2022 werden 11 Radwegestrecken neu oder ausgebaut, Abstellanlagen werden an Schulen sowie an ÖPNV-Standorten aufgestellt und eine Informationskampagne durchgeführt. Neben der federführenden Gemeinde Moorgrund sind Gerstungen, Werra-Suhl-Tal, Barchfeld-Immelborn und Bad Salzungen mit Radwege-Maßnahmen und der Aufstellung von Abstellanlagen beteiligt. Der Wartburgkreis übernimmt die Errichtung von Abstellanlagen an mehreren Schulen der Region  und beteiligt sich finanziell am Neubau eines Kreisstraße begleitenden Radweges und der Infokampagne. Wartburgmobil wird u.a. die Kapazitäten für die Mitnahme von Fahrrädern im Busverkehr ausbauen.

 

Projektbeschreibung

Die Werra-Wartburgregion verfolgt seit 2010 ein Leitprojekt zur Entwicklung eines regionalen Radwegenetzes im Gebiet ihrer Mitgliedsgemeinden. Zu Beginn der Umsetzung des Leitprojekts stand die interne Erschließung der ländlich geprägten Region durch sichere vom Straßennetz getrennte Radrouten für Freizeit und Naherholung im Vordergrund. Nach der Umsetzung der ersten regionalen Radrouten wurde jedoch deutlich, dass diese zunehmend auch für den Alltagsradverkehr genutzt werden und Nachfrage nach neuen Verbindungen erzeugen. Diese Chance zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und zur Unterstützung des Klimaschutzes will die Werra-Wartburgregion nutzen. Deshalb steht im Zentrum der weiteren Projektentwicklung der Ausbau der Infrastrukturen für den Alltagsradverkehr insbesondere für die Zielgruppen der Schüler und Berufspendler.

Im Verlauf der Projektplanung wurden drei Themenfelder identifiziert, in denen Handlungsbedarf besteht um mehr Alltagsradverkehr in der Region zu ermöglichen:

  1. Weiterentwicklung des bestehenden Radwegenetzes und seiner Infrastrukturen für die Anforderungen des Alltagsradverkehrs
  2. Verknüpfung des Radwegenetzes mit den Angeboten des ÖPNV
  3. Bekanntmachung der neuen Angebote durch Öffentlichkeitsarbeit

Im nun bewilligten Projekt sind Maßnahmen vorgesehen, wie:

  • Schließung von Lücken im vorhandenen Radwegenetz und Anbindung möglichst aller Ortsteile an die regionalen Radrouten
  • Errichtung ergänzender Infrastrukturen wie Fahrradabstellanlagen oder Ladestationen an Zielorten
  • Verbesserung der Mitnahmemöglichkeiten im ÖPNV durch Anschaffung neuer Fahrradträger
  • Bekanntmachung der neuen Angebote für Radfahrer durch regionale Rad-Events, Aktionstage an Schulen sowie zielgruppenspezifische Informationsmaterialien

Die Maßnahmen werden in Kooperation mit dem Wartburgkreis und dem Verkehrsunternehmen Wartburgmobil durchgeführt. Zur Finanzierung der Maßnahmen wurden Fördermittel aus dem Programm „Klimaschutz durch Radfahren“ beim Bundesumweltministerium beantragt und im Herbst 2019 bewilligt.

Kontaktdaten

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(03 69 22) 24 50

kontakt@werra-wartburg.de

Werra-Wartburgregion e.V. c/o Gemeinde Gerstungen
Wilhelmstraße 53
99834 Gerstungen