Regionales Rahmenkonzept Siedlungsentwicklung

Aktueller Stand

Die Projektskizze für das Regionale Rahmenkonzept, die durch das Umsetzungsmanagement in Abstimmung mit den Mitgliedskommunen erstellt wurde, ist als Projektantrag bei der RAG LEADER Wartburgregion eingereicht worden. Im August 2017 wurde die Förderung bewilligt und der Auftrag nach einem Planungswettbewerb an die IPU GmbH vergeben. Seit Oktober laufen die Erhebung von Bestandsdaten und der Aufbau eines regionalen Leerstands- und Baulückenkatasters als Planungsgrundlage. Aufgrund des absehbaren Bedarfes in mehreren Mitgliedsgemeinden wurde das Rahmenkonzept thematisch erweitert und soll auch für die Entwicklung der Gewerbestandorte einen regionalen Konzeptansatz erstellen.
 

Projektbeschreibung

Die Gemeinden der KAG sind auch vom bundesweiten Trend des demografischen Wandels betroffen. Betrachtet man die Bevölkerungsentwicklung von 2010 im Vergleich zu 2015, so ist ein Einwohnerverlust der Werra-Wartburgregion von -5,5% festzustellen. Dies stellt die Gemeinden vor große Herausforderungen: 

  • Konkurrenz um Einwohner („Wenn ich meine Wohn-/Bauwünsche hier nicht verwirklichen kann, ziehe ich in eine andere Gemeinde.“)
  • veränderte Ansprüche an den bestehenden Wohnraum (z.B. barrierefrei, Neubau, Miete)
  • sinkende Nachfrage nach Gütern (z.B. im Einzelhandel) und Dienstleistungen jedoch Neubedarf altersgerechter Angebote 
  • besondere Anforderungen durch einen hohen Anteil historischer Gebäude und Hofstellen in den Dörfern
  • eine wachsenden Zahl nicht marktgängiger Objekte und Hofstellen („Schrottimmobilien“)
  • Neubaunachfrage bei gleichzeitiger Zunahme von Leerständen.

Die Gemeinden der KAG stellen sich diesen Herausforderungen. In mehreren Gemeinden werden Gemeindeentwicklungskonzepte (GEK) bzw. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) erarbeitet, die Lösungen für die beschriebenen Problemstellungen suchen. Dabei fällt auf, dass die beschriebenen Probleme in den Gemeinden in durchaus vergleichbarer Weise auftreten und die Entwicklung von Maßnahmen und Lösungsstrategien in vielen Fällen eine regionale Abstimmung erforderlich machen (Nutzung von Synergien, gemeinsame Auslastung oder Kostenteilung, Vermeidung von Konkurrenz).
Aus der dargestellten Problemsituation heraus wurde die regionale Kooperation in der Siedlungsentwicklung sowohl durch die Lenkungsgruppe als auch die Mitgliederversammlung der KAG als wichtig herausgestellt und die Aufstellung eines regionalen Rahmenplans beschlossen. 

Kontaktdaten

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KAG Werra-Wartburgregion c/o Gemeinde Gerstungen
Wilhelmstraße 53
99834 Gerstungen

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